Mach‘s selbst! Fünf Irrtürmer!

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Wer heutzutage seine finanzielle Zukunft planen möchte, hat es vermeintlich einfach: Kostenlose Ruhestands- und Fondssparplanrechner, Portfolio-Tools, Finanz-Apps, Konditionenvergleiche, Robo-Advisors – oder man fragt einfach Alexa...

Es stellt sich daher die Frage, ob angesichts all dieser elektronischen Hilfestellungen die Inanspruchnahme eines FinanzLotsens, also Finanzberaters die Mühen und Kosten wirklich wert sind. Wäre es nicht besser, sich so viel wie möglich selbst zu informieren und sein Geld selbst zu verwalten?


1. Zu viele Informationen

Informationen können uns befähigen, fundierte Entscheidungen zu treffen, aber sie können uns auch überfordern und zu einer "Analyselähmung" führen – besonders, wenn es viele widersprüchliche Infos gibt. Obwohl es wunderbar ist, dass so viele Informationen leicht verfügbar sind, gehört dazu auch die schlechte Nachricht, dass Informationen nicht immer gleich verstanden werden. Informationen sind eine gute Sache, wenn sie uns dazu bringen, eine Entscheidung gründlich durchzudenken. Aber was, wenn sie uns dazu bringen, aus Angst die falsche Entscheidung zu treffen oder zu lange zögern lassen bzw. uns lähmen etwas überhaupt zu entscheiden? Ein Teil der Arbeit eines FinanzLotsen ist es, dem Mandanten dabei zu helfen, eine Vielzahl von Informationsquellen vorab zu sichten, auszuwerten und entsprechend für den Mandaten auf Grundlage der jeweiligen individuellen Finanzen und persönlichen Ziele aufzubereiten und zusammen zu stellen. So kann der Mandant dann seine richtige Auswahl treffen. Ein weiterer Vorteil ist bei dieser Vorgehensweise auch, dass der FinanzLotse Zugang zu Informationsquellen und Analysetools hat, die in der Regel für den Privat-Kunden nicht öffentlich zugänglich sind und auch höhere Abrufkosten verursachen. ⁠

2. Zu viel Auswahl⁠

⁠Allein in Deutschland gibt es mehr als 8.000 Investmentfonds und ETFs, mehr als 1.000 verschiedene Varianten von Versicherungs-Depots, über 500.000 Immobilien-Angebote pro Monat aus denen Anleger wählen können. Die Wahl des richtigen Bausteins aus diesem riesigen Universum benötigt entsprechendes Fachwissen und Erfahrung. Finanzberater haben in der Regel Analysetools und Fachinformationen als auch Zugriff auf spezielle Auswertungen von Analysehäusern von bewährten Investitionen, die sie bereits recherchiert und sorgfältig geprüft haben. Diese Investitionen können bestimmte Kriterien erfüllen, wie beispielsweise niedrige Kosten und/oder eine konstante Performance. ⁠


3. Zu wenig Zeit⁠

Theoretisch kann jeder lernen, wie man Unternehmensdaten analysiert oder wie sich finanzpolitischen Entscheidungen auf bestimmte Produkte auswirken – aber wer hat dafür wirklich die Zeit? Und selbst wenn – wäre das wirklich unsere Freizeit wert? Wenn ein FinanzLotse einem die Freiheit verschafft, mehr Geld zu verdienen und gleichzeitig mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, dann lohnt es sich, für seinen Rat zu bezahlen.


4. Zu wenig Ahnung⁠

⁠Es gibt einen Grund, warum Ihr Hausarzt Sie an einen Gastroenterologen verweist, wenn Sie akute Schmerzen im Bauch haben: Der Spezialist verfügt über besonderes Fachwissen und Untersuchungsgeräte. Gleiches gilt für FinanzLotsen. Einige FinanzLotsen sind auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Jeder dieser Lotsen hat eine einzigartige Expertise in seinem Bereich entwickelt – in der Regel aus jahrelanger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Mandanten, die ähnliche Bedürfnisse mitbringen, immer wieder besuchte Fortbildungen und intensivem Austausch mit den Produkt-Herstellern.


5. Zu viele Gefühle⁠

⁠Jeder hat seine persönlichen Vorurteile, die seine Entscheidungen beeinflussen. Wer sich beispielsweise an der Technologie-Aktien-Blase von 2000 die Finger verbrannt hat, will vielleicht nie wieder etwas mit Tech-Aktien zu tun haben – und hätte somit die Jahre des Wachstums verpasst, die Technologieaktien nach dem Crash erlebt haben- oder auch gerade aktuell in der Digitalisierungsphase massiv belegt durch die weltweite Corona-Pandemie. Ein FinanzLotse kann dabei helfen, solche Verzerrungen zu erkennen, die leicht übersehen werden. Auch voreilige emotionale Entscheidungen sind ein häufiges Problem. Es ist ein bekanntes Phänomen, dass Menschen den Schmerz des Geldverlustes stärker spüren als die Euphorie des Geldverdienens. Einige Investoren können die Höhen und Tiefen der Aktienmärkte einfach nicht ertragen. Ein Teil der Aufgabe eines FinanzLotsen besteht darin, in schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren und dabei zu helfen, logische und rationale Entscheidungen zu treffen, anstatt auf den Bauch zu hören und den Panikknopf zu drücken. ⁠


Sie sind neugierig geworden? Ich freue mich auf Sie: https://www.ihrfinanzlotse.info/kennenlernen

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Christian Lüders

Finanz- & Ruhestandsplaner (HLA)

Senior Consultant & Partner

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